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Schützlinge

Junge Menschen suchen Hilfe

Obwohl die Stiftung Regentropfen noch sehr jung ist, hat sie schon genug zu tun. Junge Menschen (Mädchen und Jungen) erfahren gleichermaßen finanzielle Hilfe wie Beratung. Wird eine Unterstützungsanfrage an die Stiftung herangetragen, so prüfen die ehrenamtlichen Mitarbeiter zunächst stets die familiäre Situation und finanzielle Hilfsmöglichkeiten innerhalb der Verwandtschaft der jungen Menschen; damit wird das Helfen untereinander und vor Ort immer wieder neu ins Bewusstsein gebracht. Auch die Familien der Kinder werden begleitet und ermutigt, die Ausbildung ihrer Kinder nicht aufgrund der meist geringen Mittel aufzugeben. Erst wenn alle Möglichkeiten vor Ort ausgeschöpft sind und die Mittel der Eltern oder Verwandten nicht mehr ausreichen, tritt die Stiftung für die Kinder und Jugendlichen ein.


Viele Kinder und Jugendliche sind in Not, haben aber keine Stimme, um ihre Not kund zu tun. Die Stiftung Regentropfen ist die Stimme der Kinder. Sie, lieber Website-Besucher, haben diese Stimme bereits gehört und können sie stärken, indem Sie eine in der Höhe von Ihnen bestimmte Summe einmalig oder für einen von Ihnen gewählten auch regelmäßigen Zeitraum spenden. Durch Ihre Spende bleibt die Stiftung handlungsfähig und wird für die Kinder zu einer Oase, wo sie ein wenig Sorglosigkeit und Zuversicht für ihre Zukunft finden.




 

Aus Erfahrung führt die Stiftung Regentropfen keine Patenschaften, wie man es von anderen Organisationen kennt. Gewünscht ist, dass die Spenden an die Stiftung Regentropfen gehen, damit alle von ihr geförderten Kinder und Jugendliche nach Bedarf Zuwendungen bekommen. Denn eine ganze Reihe von Kindern aller Altersgruppen wünschen sich, dass sie zur Schule gehen oder eine Lehre machen können. Das wird durch Einzelspenden ebenso wie durch regelmäßige Spenden ermöglicht und die Schützlinge der Stiftung können etwas aussichtsreicher in die Zukunft blicken. Manchmal ist es jedoch der Wunsch eines Spenders, mit einer regelmäßigen Spende ein Kind konkret zu begünstigen; diesen Wunsch akzeptieren wir natürlich. (Siehe hierzu „Zuwendungen /Patenschaften“).


Einige Beispiele, wie wir Kinder unterstützen

Monica und Ebenezer haben sich für den Sonntags­gottes­dienst fein gemacht. Obwohl die Mutter ein kleines Geschäft selbstständig führt, kann sie Schul- und Büchergeld für Monica und ihren kleinen Bruder Ebenezer nicht durchgehend bezahlen. Monica hat eine Patin und freut sich darüber, dass sie erstmals in ihrem Leben eigene Schulbücher hat und ihre Schulzeit gesichert ist. Ebenezer wird (zurzeit) ganz von den Zuwendungen aus der Stiftung Regentropfen unterstützt.

Immaculate ist das vierte von fünf Kindern. Sie lebt in einer intakten Familie, jedoch verdient der Vater so wenig (ca. 60 € monatlich), dass der Verdienst – selbst mit dem kleinen Beitrag, den die Mutter durch Gelegenheitsarbeiten noch leisten kann – gerade für das Notwendigste zum Leben reicht. Ohne die Patenschaft für Immaculate und ohne die Zuwendungen aus der Stiftung, die auch die anderen Kinder dieser Familie unterstützt, wäre eine Schulbildung nicht möglich.


Hier zeigt sich Joana in ihrer neuen Schul­uniform. (Joana ist eine von zwei Töchtern eines Halbbruders von Pater Moses; die beiden Mädchen wachsen ohne Mutter auf, der Vater kann zwar für den Lebensunterhalt sorgen, für die Ausbildung seiner Kinder reicht sein kleines Gehalt allerdings nicht mehr.)

Wir in Deutschland und unsere Kinder können es uns kaum vorstellen, wie dankbar die Kinder und ihre Familien sind, wie wichtig eben z. B. eine Schul­uni­form ist, denn sie gibt vom Äußer­lichen her auch armen Kindern Wert und Gleich­stellung in der Schulklasse; ohne Schul­uniform sind sie sofort als arm erkennbar und werden dadurch oft zu Außen­seitern. Einen Eindruck von der Dankbarkeit dieser Kinder zeigt beispielhaft der Brief von Joana, den sie an ihre deutsche Patin geschrieben hat.

Den Brief sowie die deutsche Übersetzung können Sie rechts oben einsehen.



 
 




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