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Stiftung Regentropfen

Hilfe zur Selbsthilfe - ein Projekt, das Gutes gibt und Gutes nach sich zieht.


Junge Menschen
erfahren Hilfe in
ihrer Berufsausbildung.
Sie lernen gut mit
dieser Hilfe umzugehen
und dann auch anderen
Menschen zu helfen.


Was tut die Stiftung?

Bereits seit 1998 unterstützt Pater Asaah aus Spendengeldern junge Menschen in Ghana in ihrer Ausbildung. Die nun gegründete Stiftung Regentropfen kümmert sich ausschließlich um Schul- und Berufsausbildung von Kindern und Jugendlichen. Die Philosophie ist, dass jeder Mensch eine von Gott gegebene Gabe hat. Manche können diese Gabe jedoch nicht entfalten bzw. umsetzen, weil sie die Mittel dazu nicht haben.

 

Manchmal geht es um eine kleine, manchmal auch um eine größere finanzielle Unterstützung, manchmal auch „nur“ um Rat. Viele Jugendliche in Ghana können ohne Hilfe von Dritten keine gute oder gar keine Lehrstelle bekommen. Deshalb bekommen diese jungen Menschen zunächst Beratung bei der Berufswahl und dann auch finanzielle Unterstützung für Schulgeld, Prüfungsgebühren, Ausbildungsmaterialen etc. von der Stiftung.

Sie werden auch ideell begleitet von ehrenamtlichen Mitarbeiterlnnen vor Ort, die regelmäßig über den Ausbildungsfortschritt der unterstützten Schüler an den Stiftungsvorstand berichten.

Auch mit Ausbildern und Schulen steht der Stiftungsvorstand in regelmäßigem Kontakt. Nach Lehre oder Studium werden die Jugendlichen ermutigt, auch selbst das Projekt mit angemessenen kleinen Beitragen zu unterstützen. Bisher haben sich auch alle geförderten Jugendlichen für das Projekt mit eingesetzt, sobald sie selbst im Beruf standen - aus der Erfahrung, wie wertvoll die Hilfe für sie selber war und auch aus Dankbarkeit, dass ihnen die Chance einer guten Ausbildung gegeben war.

 


Zukunftsperspektiven

Ziel der Stiftung ist die Einzelförderung von bedürftigen Kindern und Jugendlichen. Es ist geplant, dass die Stiftung Partnerschaften mit Handwerksbetrieben (Schneidereien, Schreinereien etc.) eingeht, damit die Ausbildung der Stipendiaten gewährleistet wird und Kontinuität gegeben ist.

Weitere Informationen gibt Ihnen gerne der Stiftungs­gründer. Er arbeitet - wie auch alle anderen in dem Projekt engagierten Personen - ehrenamtlich. So ist sichergestellt, dass jeder „Regen­tropfen“ dort in Ghana ankommt, wo er notwendig ist und wofür Sie ihn bestimmen - als Zustiftung oder als direkte Spende, damit ein Kind in seiner Ausbildung wachsen, als Erwachsener auf eigenen Füßen stehen und für sich selbst sorgen kann.



Wieviel braucht ein Kind, um eine Schule zu besuchen?

Im Durchschnitt sind für ein Kind für die Zeit vom Schuleintritt bis zum Übertritt in das Gymnasium durchschnittlich jährlich (je nach Schule - privat oder staatlich) 150 - 320 Euro aufzuwenden. Für die Jahre im Gymnasium bewegen sich die Gebühren zwischen 350 und 500 Euro (je nach Schule). Für Studierende an der Fachhochschule oder Universität braucht man zwischen 700 und 1200 Euro pro Jahr.



Beispiele für Mittelverwendung:

Die Stiftung Regentropfen ist unter anderem eine Partnerschaft mit einer Mädchenschule in Afraim Plains, Ghana, namens St. Mary's Vocational and Technical Institute eingegangen. Dort unterstützt die Stiftung derzeit drei Mädchen, die ohne fremde Hilfe nicht durchgehend eine Schule besuchen und deshalb auch nur schwerlich einen Abschluss machen könnten.

Mittlerweile unterstützt die Stiftung Regentropfen 43 Kinder dauerhaft und vollumfänglich in ihrer Schul- und Berufs­ausbildung, d. h. die Stiftung übernimmt die Schulgebühren und die Kosten für Schulbücher. Zwölf dieser Kinder haben deutsche Paten. Einige Kinder haben wir mit Schuluniformen ausgestattet. Gerade die Schuluniform ist ein nicht zu unterschätzender und wichtiger Faktor, denn ein Kind, das keine Uniform trägt, ist schon von außen als arm erkennbar und wird nicht selten zum „geduldeten“ Mitläufer unter den anderen Schülern; ein trauriger und demotivierender Umstand für so ein Kind.

Darüberhinaus unterstützen wir eine Gruppe von 15 Kindern sporadisch mit Nachhilfe- oder Förderunterricht in einzelnen Fächern und kommen bei kurzfristigem Bedarf auch semesterweise für die Schulgebühren dieser Kinder auf. Das ist für alle eine große Hilfe und für die dahinter stehenden, zum Teil allein erziehenden Mütter und Väter eine große Entlastung. Außerdem unterstützen wir fünf Studierende und drei junge Menschen in der Existenzgründung z. B. mit Werkzeugen oder kleinen Maschinen für Handwerksbetriebe. Dies ist eine zukunftsweisende „Investition“, denn in diesen Betrieben können Kinder der Stiftung nach Schulabschluss dann auch eine Berufsausbildung machen (z. B. als Schweißer, Weber, Schreiner oder Schneider).

 

Weitere Unterstützungsanfragen sowohl aus bedürftigen Familien wie auch von Schulen werden kontinuierlich an den Stiftungsvorstand herangetragen und von ihm und den ehrenamtlichen Mitarbeitern vor Ort geprüft.



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